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Gepostet on Jun 28, 2012 in Kommunikation | Keine Kommentare

Texter-Regel Nr. 3 im Social Media: “Social Media braucht eine professionelle Redaktion”

Texter-Regel Nr. 3 im Social Media: “Social Media braucht eine professionelle Redaktion”

… aus der Kurzreihe "Texten in Social Media – 6 klare Regeln" von und mit Stefan Gottschling, einem der Spezialisten für verkaufsstarke Texte und Inhaber des SGV-Verlags. Im ersten Beitrag "6 klare Regeln für das Texten in Social Media" wurde ich das Thema eingeführt. Im zweiten Artikel wurde die Texter-Regel Nr. 1 im Social Media "Am Anfang ist immer das Wort" dargelegt. Die Regel Nr. 2 ging um "Was erwarten Sie von Social Media?". In der heutigen Regel Nr. 3 wird das Thema einer professionelle Redaktion behandelt.

Ein professioneller Auftritt in den sozialen Online-Netzwerken geht nicht nebenbei. Sie brauchen Wissen, Zeit, ein Budget und einen Redaktionsplan. Denn regelmäßiges Posten ist absolut wichtig.

Legen Sie also fest: Was poste ich wie und wann? Aktionen und Abläufe müssen geplant sein. Überlegen Sie: Welche aktuellen Ereignisse können Sie für Ihre Social-Media-Events nutzen? Geben Sie sich selbst genug Raum für Experimente. Und halten Sie – das hört jetzt niemand gern – auch Textkonserven bereit. Wenn’s mal ganz schnell gehen muss und es gibt kein aktuelles Ereignis, ist ein vorproduziertes Posting besser als keines.

Machen Sie sich klar: Hier geht es um „kontrollierte Banalität“. Wir nennen das so, weil Sie kurz und aktivierend schreiben müssen. Mit jeder Post geht es darum, Ihre Leser einzufangen, zu aktivieren, zum Mitmachen zu bewegen. Es ist ganz einfach: Liefern Sie in Facebook nur trockenen Input, der weder Likes noch Kommentare erzeugt, landen Sie irgendwann nicht mehr auf der Startseite Ihrer Fans. Denn das System will gefällig sein und nimmt Bewertungen vor. Verlass ist darauf allerdings nicht, denn Facebook ändert immer wieder die Kriterien.

 Was Sie posten können: Fragen, Aufforderungen, interessante Links, Experten-Interviews, Videos. Thematisieren Sie Events, aktuelle Ereignisse und vergessen Sie nicht die persönliche Komponente: Zitate, Sinnsprüche, das Foto vom Chef beim Fußball, den Blick in die Krabbelgruppe des Unternehmenskindergartens und, und, und. Ach ja – auch für Ihren komplexen Fachartikel oder den eigentlichen Verkauf ist natürlich Platz. Allerdings hinter dem Link, den Sie in Ihrer aktivierenden Facebook-Meldung platziert haben. Denn der führt direkt auf Ihre Homepage.

Faustregel: Liefern sie nicht nur trockene Sachinformation. Die Mischung macht’s.

Morgen erhalten Sie die Regel Nr. 4: "Wie spricht eigentlich Ihr Unternehmen? Und wie spricht es auf Facebook?".

 

 

 

 

Zum Autor:

Stefan Gottschling, einem der Spezialisten für verkaufsstarke Texte und Inhaber des SGV-Verlags. Er ist ein erfahrener Trainer, Texter und Berater. Viele seiner Bücher zählen zu den Standardwerken der Texterausbildung.

 

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