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Gepostet on Okt 22, 2018 in Kommunikation | Keine Kommentare

Outsourcing: Was steckt hinter der Unternehmensstrategie?

Outsourcing: Was steckt hinter der Unternehmensstrategie?

Damit Ihr Business langfristig boomt, ist eine clevere Unternehmensstrategie das A und O. Eine sehr beliebte, die sich nicht nur die „Big Player“ zunutze machen, ist: Outsourcing. Das beschreibt die Auslagerung von einzelnen Arbeiten, Teilbereichen bis hin zu kompletten Businessprozessen an externe Partner. Das kann sinnvoll sein, wenn notwendiges Fachpersonal in Bereichen wie IT-, Kunden- oder Übersetzungsservice fehlt. Welche Gründe darüber hinaus für Outsourcing sprechen, welche Arten besonders häufig auftreten und welche Fehler Sie vermeiden sollten, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Wozu Outsourcing?

Das Wort Outsourcing stammt aus dem Englischen und setzt sich aus den Begriffen outside, resource und using zusammen. Auf Deutsch versteht man darunter die Idee, unternehmensinterne Aufgaben an externe Quellen oder Ressourcen auszulagern. Die Gründe für Outsourcing können dabei sehr unterschiedlich sein, wie zum Beispiel

  • die Senkung von Kosten bei verschiedenen Arbeits- und Produktionsschritten
  • eine höhere Fokussierung auf die Kernbereiche des Unternehmens
  • fehlende Fachkräfte
  • mangelndes Know-how.

De facto kann es smart sein, einzelne Aufgaben oder Arbeiten outzusourcen. Es kann etwa Teile der Produktion betreffen, wie bei der Antriebsentwicklung des Großkonzerns Opel. Je nach Branche und Unternehmensspezifik wird Outsourcing auch in anderen Bereichen angewandt.

Klassische Outsourcing Bereiche

Neben der Produktion zählen auch innerbetriebliche Dienstleistungen wie die Buchhaltung, der Kundenservice, die IT, oder das Marketing zu potenziellen Outsourcing Bereichen.

Häufig werden auch Übersetzungsleistungen an externe Partner ausgelagert. Die Vorteile eines Übersetzungsservice liegen dabei auf der Hand: gerade im Kontakt mit internationalen Kunden und Geschäftspartnern ist es ein Muss, Dokumente wie Allgemeine Geschäftsbedingungen, Datenschutzerklärungen oder Handbücher in mehrsprachiger Form zu besitzen. Dazu gibt es eine Reihe spezialisierter Übersetzungsbüros, wie das Übersetzungsbüro Perfekt aus Berlin, welche qualitativ hochwertige Übersetzungen liefern.

Wie funktioniert das in der Praxis?

Ist sowohl der Outsourcing Grund und der jeweilige Bereich klar, folgen die nächsten Schritte. Dann muss die Art und der Umfang geregelt werden. Dabei gibt es sehr unterschiedliche Möglichkeiten. Um Ihnen einen ersten Überblick zu verschaffen, haben wir vier häufig genutzte Outsourcing Varianten zusammengestellt:

  • Complete Outsourcing

Complete Outsourcing oder Komplett-Outsourcing beschreibt die komplette Auslagerung von einem oder mehrerer Firmenbereiche. Das kann die EDV betreffen, die an einen externen IT-Dienstleister übertragen wird. Oftmals wird auch die Finanzverwaltung ausgelagert.

  • Business Process Outsourcing (BBO)

Daneben greifen Unternehmen häufig auf Business Process Outsourcing zurück, dass die Auslagerung von einzelnen Geschäftsprozessen beschreibt. Typischerweise übernehmen externe Partner so Bereiche wie das Recruiting, die Logistik oder das Finanz- und Rechnungswesen eines Betriebs.

  • Offshore-Outsourcing

Bei dieser Outsourcing Form liegt der Fokus auf der Auslagerung von Firmenprozessen ins Ausland. Das betrifft häufig Teile der Produktion, die in Niedriglohnländer ausgelagert werden, um Lohnkosten und so Produktionskosten einzusparen.

  • Outtasking

Beim Outtasking verrät bereits der Name, um was es sich hier dreht: einzelne und klar festgelegte Aufgaben werden an Drittanbieter vergeben. Das kann die Entwicklung einer Unternehmenssoftware beinhalten oder auch den Entwurf einer Vorlage für Werbematerialien.

Diese Fehler sollten Sie im Blick haben

Outsourcing läuft jedoch nicht immer so, wie es zu Beginn geplant war. Selbst wenn detaillierte Analysen und Überlegungen gemacht wurden. Schuld daran ist, dass Outsourcing ein komplexer Prozess mit vielen Fehlerquellen darstellt. Deswegen sollten Sie sich im Vorfeld folgende Fragen stellen:

  • Ist das Outsourcing von Aufgabenbereichen oder Prozessen generell sinnvoll für Ihr Unternehmen?
  • Hat eine genaue Analyse der Felder stattgefunden, die ausgelagert werden sollen?
  • Welche Art und Umfang soll das Outsourcing umfassen?
  • Gab es klare Absprachen mit den eigenen Mitarbeitern sowie mit den externen Partnern zu den Aufgaben, Bereichen, Kontrollen und Pflichten?
  • Nach welchen Kriterien wurden die Outsourcing-Partner ausgewählt?
  • Welche Konditionen beinhaltet der jeweilige Outsourcing-Vertrag?

Unabhängig von Branche oder Tätigkeit sichern Sie sich so schon zu Beginn ab, was wiederum zum Erfolg Ihres Outsourcing Projekts beitragen kann.

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