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Gepostet on Jul 3, 2012 in Kommunikation | Keine Kommentare

Interview zu Business Collaboration mit Motionet-CEO Benjamin Morgenstern

Interview zu Business Collaboration mit Motionet-CEO Benjamin Morgenstern

In einer wachsenden Zahl von Unternehmen steigt der Bedarf an ansynchronen und dezentral nutzbaren Kommunikationslösungen und Workspaces. In dieser Sparte etablieren sich seit mehreren Jahren Collaboration-Tools, die mit einer Spanne an Werkzeugen ausgestattet sind, durch deren Einsatz es möglich ist, flexibel und mit stringenten Wissensmanagement ganze Unternehmen und deren Kommunikationswege effizienter zu gestalten. Aus diesem Anlass konnten wir Benjamin Morgenstern, CEO von Motionet und HUBBER-Entwickler, für ein Interview zum Thema Collaboration gewinnen.

Guten Tag Herr Morgenstern, bitte stellen Sie sich kurz vor!

Erst einmal vielen Dank für die Möglichkeit, mich und unser Unternehmen einer breiten Öffentlichkeit präsentieren zu können. Mein Name ist Benjamin Morgenstern, ich bin der Geschäftsführer und CEO der motionet AG, einem Portalentwickler und technischen Dienstleister aus Düsseldorf. Motionet arbeitet mit sehr dezentralen Strukturen: Das bedeutet, dass ein kleines Team in unserer Zentrale arbeitet und von dort aus die Fäden zu den vielen in Deutschland verteilt sitzenden Mitarbeitern gezogen werden. Aus unserer Sicht ist das die Grundlage der zukünftigen Arbeitswelt!
 
Hubber CollaborationHerr Morgenstern, Sie sind CEO der motionet AG, einem Technologiedienstleister, der 2011 ein innovatives Internetportal namens HUBBER auf den Markt gebracht hat. Was können wir uns unter HUBBER genau vorstellen?

HUBBER ist eine E-Collaboration-Plattform, die für Unternehmen entwickelt wurde, um den sich stetig ändernden und Flexibilität erfordernden Herausforderungen der modernen Arbeitswelt gerecht zu werden. Um mal einen bildhaften Vergleich zu ziehen: Was Communities im privaten Sektor sind, bilden wir in einer Enterpriseversion für Unternehmen ab. Sicher, performant und speziell an die Bedürfnisse von Unternehmen angepasst.
 
Wie kamen Sie auf die Idee mit HUBBER? Was war der Auslöser dafür?

Die motionet AG ist bereits seit 2007 in den Bereichen Community-Building, Collaboration und Knowledge-Management unterwegs. Die Erfahrungen in der Zusammenarbeit waren dabei allerdings durchweg positiver Natur. Vor allem in wichtigen Bereichen Kommunikation wie Hierarchisierung, Transparenz oder Eskalationsmanagement. In nahezu jedem Projekt wurden und werden immer wieder ähnliche Herausforderungen gestemmt, ohne die entsprechenden Lehren daraus zu ziehen. Kurz gesagt: Der Grund für die Entwicklung von HUBBER war der Notwendigkeit einer positiveren Arbeitsgestaltung geschuldet. 
 
Sie sprachen gerade von Collaboration. Braucht der Markt eine weitere Plattform, die eine Zusammenarbeit im Unternehmen und über Unternehmensgrenzen hinweg ermöglicht? Gibt es hier nicht schon genügend Tools und Werkzeuge?

Kurze Gegenfrage: Brauchen wir noch ein neues Auto? Noch ein neues Portal? Noch eine neue Rabattierung? Wir stellen uns mit HUBBER als Plattform bewusst der Herausforderung und dem Wettbewerb auf dem Markt. Dabei stellt sich auch die Frage: Wie vergleichbar sind die verschiedenen Plattformen untereinander? Unser Ansatz der Plattformentwicklung bezieht sich auch auf eine werteorientierte Arbeitsweise. Dabei sollen vor allem Transparenz, Innovationsfähigkeit und Gleichberechtigung eine zentrale Rolle spielen.
 
Dabei muss man aber auch zugeben, dass die Suche nach der EINEN zentralen Lösung, der EINEN Wahrheit müßig ist und sicherlich nicht so einfach beantwortet werden kann. HUBBER ist somit kein Wundermittel, sondern ein interessantes und hilfreiches Angebot für Unternehmen unterschiedlicher Art, die an ihren Kommunikationsprozessen arbeiten wollen.
 
Sie bieten Unternehmen also die Möglichkeit, dass sie über HUBBER die interne und externe Zusammenarbeit nutzen und damit die Kommunikation flüssiger gestalten können. Wie sieht das Geschäftsmodell dahinter aus?

Unser Geschäftsmodell orientiert sich zentral an unserem Wertekodex, was sich auch in der Preisgestaltung deutlich bemerkbar macht. So wird erst bezahlt, wenn Sie einen Mehrwert für sich und Ihr Unternehmen feststellen. Dabei wird aber nicht das klassische Modell einer Testphase mit anschließenden monatlichen Nutzungsgebühren angestrebt. Nein. Wir kommen auf den Kunden zu, begleiten ihn während des Paradigmenwechsels und entscheiden dann gemeinsam, wie HUBBER so eingesetzt werden kann, dass der Kunde wirklich etwas von diesem Produkt hat. Wir können dieses Begleitprozess anbieten, weil wir in den Bereichen Social Media Consulting, Prozessunterstützung sowie Transformationsberatung bereits erfolgreich tätig sind und dort dem entsprechenden Unternehmen mit wertvollen Erfahrungen aus der Praxis zur Seite stehen können. 
 
Lassen Sie uns HUBBER nun noch etwas detaillierter unter die Lupe nehmen. Herr Morgenstern, wie funktioniert HUBBER genau?

HUBBER ist eine webbasierte Collaboration-Lösung, deren Grundlage die Arbeitswelt ist. Damit ist gemeint, dass es innerhalb von HUBBER die Möglichkeit gibt, die bestehenden Betriebsstrukturen anzulegen – Projekte, Teams, Abteilungen und Gruppen. Innerhalb dieser virtuellen Struktur gibt es nun ein Funktionsset, das die Zusammenarbeit effizienter, schneller und reibungsloser möglich macht. Bei der Entwicklung von HUBBER haben wir zudem darauf geachtet, dass die heute gängigen und bekannten Funktionsweisen anderer Social-Media Plattformen berücksichtigt wurden. Wir sprechen hier von Activity-Streams, Timelines, Kommentaren und anderen Features. Damit ist die Handhabung kinderleicht.
 
In welchem Kontext kann HUBBER eingesetzt werden?

Jegliche Art der Kommunikation wird in HUBBER abgebildet. Wir arbeiten inzwischen mit unseren Partnern bereits ausschließlich über HUBBER zusammen. Das bedeutet: Keine Emails, kaum noch Dokumente, die hin und her gesendet werden müssen und eine transparente und effiziente Gestaltung des täglichen Kommunikationsbedarfs. Natürlich muss man sich auch hier zuerst einmal an das Neue gewöhnen und darauf einlassen. Ist dieser Schritt aber getan, wird schnell ersichtlich, wie effizient HUBBER ist.
 
Für wen ist die Collaboration-Plattform idealerweise gedacht? Welche Unternehmen können durch diesen Einsatz profitieren?
 
Quasi in jedem Unternehmen, in dem miteinander kommuniziert wird. Aber speziell bei großen Unternehmen, die eine wahre Flut an Emails bewältigen müssen, kommt diese erleichterte Form der Kommunikation natürlich am besten zur Geltung. Besonders muss man hier die asynchrone Kommunikation über HUBBER erwähnen, die insbesondere bei asynchroner Kommunikation und dezentral platzierten Teams eine bedeutende Rolle spielt.
 
Welchen Nutzen habe ich als Unternehmen durch den Einsatz von HUBBER als Collaboration-Tool?

HUBBER erhöht die Effizienz der Kommunikation von Mitarbeitern durch die Elemente Echtzeitkommunikation und asynchrone Kommunikation. Denn im aktuellen Arbeitsmarkt ist die eigentliche „Arbeit“ im überwiegenden Teil der Konzerne und Firmen vor allem das Generieren von neuem Wissen und das entsprechende Organisieren und Verteilen des bereits existierenden Wissens. Wir sind mittlerweile vor allem Kommunikations-Arbeiter. Aber uns fehlen dabei in der Regel die adäquaten Werkzeuge für dieses Informationszeitalter mit seiner atemberaubenden Geschwindigkeit. Das Instrument Email ist 30 Jahre alt und wird der Schnelligkeit und den modernen Formen der Kommunikation nicht mehr gerecht. E-Collaboration ist dagegen die Kommunikationsform des 21. Jahrhunderts. Wenn ich als Unternehmen also auch zukünftig konkurrenzfähig bleiben möchte, muss ich meine interne Kommunikations- und Zusammenarbeitsformen den neuen Herausforderungen anpassen und sie effizienter gestalten. HUBBER ist dafür das ideale Tool und somit eine Investition in die Zukunft.
 

Die Konkurrenz im Markt mit ähnlichen, vergleichbaren oder alternativen Lösungen ist durchaus Ernst zu nehmen. Ist es Ihnen gelungen, mit HUBBER ein Alleinstellungsmerkmal zu entwickeln?
 
Unser Produkt stellt sich, wie bereits erwähnt, dem Wettbewerb und muss die Konkurrenz nicht fürchten. Im Gegenteil! Als herausragende Punkte gelten neben der bereits genannten deutlich gestiegenen Effizienz in der internen Unternehmens- und Teamkommunikation, die Zeitersparnis sowie die bessere Übersichtlichkeit und damit ein deutliches Plus an mehr Transparenz. HUBBER ist mehrsprachig und nutzt zudem auch nur deutsche Server, was im Sinne der Datensicherheit von großer Bedeutung ist. Auch unser Geschäftsmodell ist, wie bereits Eingangs im ersten Interviewteil erwähnt, speziell auf die Kundenbedürfnisse zugeschnitten: Sie bezahlen erst, wenn Sie einen Mehrwert für sich feststellen. Hinzu kommt dann noch die technologische Basis von HUBBER, die ganze neue Wege beschreitet. Neben dem Geschäftsmodell ist die Integration bekannter und leicht zu bedienender Social-Network-Tools ein absolutes Alleinstellungsmerkmal. Die Timeline, der Activity-Stream, der direkte Zugriff auf hinterlegte Dokumente von dezentralen Orten aus, gehören da definitiv zu den Highlights.

Wir danken Ihnen für das aufschlussreiche Interview.

 

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