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Gepostet on Sep 5, 2012 in Kommunikation | Keine Kommentare

IFA 2012 – Smart Homes

IFA 2012 – Smart Homes

Noch bis zum 5. September zeigt die Internationale Funkausstellung IFA 2012 in Berlin zahlreiche Entwicklungstrends auf dem Feld der Elektronik- und Hausgeräte. Schwerpunkte bilden die Vernetzung nahezu aller Geräte mit dem Internet und miteinander sowie Innovationen in der energieeffizienten Nutzung. Die Elektronikbranche erhofft sich durch die IFA neue Impulse und weiterhin steigende Umsätze in den Bereichen der Telekommunikation und IT.

 

Der Markt für TV-Geräte, Unterhaltungselektronik Smartphones und Mobilcomputer boomt. Global2Social stellte Ihnen bereits einige Trends in den Bereichen des Fernsehens und der mobilen Geräte vor.

 

Vernetzung des gesamten Hauses

 

Doch es gibt noch viel mehr zu entdecken. So war das Smart Home und das Wohnen der Zukunft auch ein Diskussionspunkt auf der IFA. Smart Homes sollen den Komfort, die Energieeffizienz sowie die Sicherheit für Menschen in jedem Alter erhöhen. Da werden Licht und Heizung per Apps auf dem Smartphone oder Tablet geregelt und überprüft sowie bestimmte Funktionen am Bildschirm ferngesteuert. Die Kommunikation zwischen den Geräten verläuft drahtlos. Im Folgenden stellt Ihnen Global2Social spannende Neuheiten aus dem Bereich intelligenter Lösungen für das Eigenheim vor.

 

Das E-Haus

 

Im hundert Quadratmeter großen E-Haus der drei Elektronikverbände ZVEH, ZVEI und VDE sind alle Geräte mit einem Motor, Sensor oder Aktivator auf Basis der KNX NET IP von Wago mess-, schalt- sowie steuerbar und werden mit einem Standard-Schalterprogramm, spezifischen Panels oder mobil per Tablet PC und Smartphone bedient. Das Innenleben des Systems besteht aus Servern mit Windows 7, Routern und WLAN- sowie VPN-Konzentratoren. In dieser Sonderschau auf der IFA werden schwerpunktmäßig die Themen Energiemanagement, Beleuchtungstechnik, Wohnen in jedem Alter, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik sowie Multimedia behandelt. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des ZVEH.

 

SmartCloud verbindet sich mit M2M – Steuerung der Haushaltsgeräte per Smartphone

 

IBM hat im Rahmen der IFA eine Kooperation mit Vodafone vermeldet. Ziel ist die Vernetzung der neuen SmartCloud-Technologie von IBM mit der globalen Machine-2-Machine-Plattform von Vodafone, um Haushaltsgeräte mit einer Smarter-Home-App steuern zu können. Außerdem ermöglicht die Vernetzung auch eine Überwachung, beispielsweise des Energieverbrauchs, und wichtige technische Informationen können auch an Hersteller oder Kundendienste übermittelt werden. Das „Smart Building Service Delivery Framework“ (SHASPA) bildet die technologische Grundlage dieser Verbindung.

 

Qivicon-Controller

 

Die Deutsche Telekom stellte in Zusammenarbeit mit EnBW, Samsung, Miele und weiteren Partnern auf der IFA den Qivicon-Controller vor. Dieser aktiviert per Funk eine Reihe von Stromschaltern und kann mit einem iPad gesteuert werden. Qivicon-Lösungen mit Funk und ohne Schalter sind geplant. RWE präsentierte außerdem sein Angebot Smarthome auf Grundlage von Schaltarmaturen und Sensoren von eQ-3 und dem IPv6-Protokoll.

 

enkey

 

Das selbstlernende Heizungssystem enkey von der TH Wildau besteht aus Funk-Heizkörperthermostaten sowie einem Empfänger mit einem Analyseprogramm. Ein Algorithmus ermittelt anhand der vom Bewohner eingestellten Wunschtemperatur die Lebensgewohnheiten sowie der Anwesenheitszeiten. Das System soll 35 Prozent Heizkosten sparen.

 

Nachteile der Smart Homes

 

Doch jede Technologie ist nur so clever wie sein Nutzer. Wie Viktor Grinewitschus, Forscher am Fraunhofer inHaus-Zentrum, auf dem Smart Home-Branchenforum der IFA erklärte, gehen Bewohner von Smart Homes sorgloser mit der Energie um. „Das hocheffiziente Haus verbraucht in der Regel mehr Energie, weil man sein Verhalten nicht anpasst“, so Grinewitschus. Dem müsse mit Energiespartipps über IT-Systeme entgegengewirkt werden.

 

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