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Gepostet on Jul 12, 2012 in News | Keine Kommentare

Google wegen unerlaubter Cookies vor Rekordvergleich

Google wegen unerlaubter Cookies vor Rekordvergleich

Einem Bericht des Wall Street Journals zufolge stehe Google im Verfahren mit der US-Handelsaufsicht Federal Trade Commission (FTC) wegen Cookie-Betrugs kurz vor einer Einigung. Demnach soll sich die Geldstrafe für den Internetkonzern auf 22,5 Millionen US-Dollar belaufen und wäre damit die höchste jemals von der Behörde über ein Unternehmen verhängte Geldbuße. Zunächst müsse der Deal jedoch noch von den Kommissionsmitgliedern abgesegnet werden.

Google setzte unerlaubt Cookies

Google hatte bei Safari-Nutzern unerlaubt Cookies gesetzt und umging dadurch die Privatsphäreeinstellungen des Apple-Browsers. Im Gegensatz zu anderen Browsern werden in Safari standardmäßig Cookies von Dritten geblockt, um Nutzerspuren schwerer nachverfolgen zu können. Apple erlaubte jedoch einer Seite, auf der ein Formular in einem Werbebanner ausgefüllt werden kann, einen Cookie zu setzen. Indem Google ein unsichtbares Formular versteckte, täuschte es dem Browser einen Nutzerzugriff vor und brachte somit Cookies auf die Festplatten der User.

Nur Funktionen für angemeldete Google-Nutzer

Nachdem diese Vorgehensweise im Februar dieses Jahres vom Wall Street Journal aufgedeckt und anschließend von drei US-amerikanischen Kongressabgeordneten bei der FTC angezeigt wurde, entfernte Google den Mechanismus. Den Vorwurf des User-Tracking wies das Unternehmen allerdings zurück, da lediglich Funktionen für angemeldete Google-Nutzer bereitgestellt werden sollten. Neben Google wurden jedoch auch Cookies von Vibrant Media, Media Innovation Group und PointRoll über Werbung in Safari geschleust.

 

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