Bei Diebstahl und Verlust: Tipps von congstar für Nutzer von Handys und Smartphones

Verlorene Mobiltelefone und Handys sind keine Seltenheit

Wenn mit dem Ausruf “Es ist weg!” das Handy oder Smartphone gemeint sind, sitzt der Schreck meist tief: Denn mobile Telefone sind zu multimedialen Alleskönnern geworden, auf denen eine Vielzahl an schützens- und erhaltenswerten Informationen gebündelt ist.

Was man vorsorglich tun kann, um die Minicomputer für die Hosentasche bestmöglich zu schützen und was im “Fall der Fälle” zu tun ist, verraten die Mobilfunkexperten von congstar. Schließlich gaben bei der gemeinsam mit dem Fachmagazin connect Freestyle durchgeführten Umfrage „Deutschlands größter Sicherheits-Check fürs Smartphone“ fast drei Viertel der rund 12.500 Teilnehmer an, mehr über Sicherheitsrisiken und Schutzmaßnahmen erfahren zu wollen.

Tipps von congstar für Nutzer von Handys und Smartphones
Quelle: Harald Wanetschka / pixelio.de

Ulf Menssen, Leiter Vertrieb und Kundenservice von congstar, weiß: „Jeder, der ein Handy oder Smartphone in Betrieb nimmt, sollte Basis-Schutzmaßnahmen ergreifen. So genannte ‚Heavy User‘, also Kunden, die Surf Flats mit 500, 1000 oder 3000 MB Datenvolumen pro Monat nutzen, sind gut beraten, weitere Maßnahmen zu ergreifen. Das ist einfacher als man denkt und verhindert oft ein böses Erwachen.” Der erste Schritt ist der Schutz des Gerätes vor unerwünschtem Zugriff:

 

1. Geräteschutz
Zwei Möglichkeiten bietet jedes mobile Telefon: Die Sperrung des Geräts an sich sowie die Sperrung der SIM-Karte per Passwortschutz. Obwohl die Einrichtung der Komplettsperrung nur wenige Sekunden dauert, verzichten viele User darauf und erlauben somit jedem, der das Gerät in die Hände bekommt, den vollen Zugriff. Die Funktion der Tastensperre, die ebenfalls an jedem Gerät eingerichtet werden kann, ist eine „mechanische Verriegelung“, die im Alleingang jedoch keinen Datenschutz gewährleistet.

2. Backup
Wer einmal die Erfahrung gemacht hat, dass Daten unwiderruflich verloren sind, lernt meist dazu: Datensicherung heißt das Zauberwort, das man eher als Pflicht, denn als Kür ansehen sollte. Werden sämtliche Daten von mobilen Geräten zusätzlich auf dem PC und weiteren Datenträgern gesichert, ist der Verlust meist gering und die Neueinrichtung geht schnell – vorausgesetzt, die Backups werden regelmäßig durchgeführt und sind somit auf dem aktuellen Stand. Sind diese sicher vorhanden, ist auch eine Fernlöschung im Notfall kein Problem.

3. Notfallplan
Diese Informationen sollte man parat haben, um im Fall der Fälle schnell reagieren zu können: Die IMEI-Nummer des Geräts, die Kontaktdaten des Mobilfunkanbieters sowie das persönliche Kundenkennwort oder die SIM-Kartennummer.
Die 15-stellige IMEI-Nummer ist eine individuelle Seriennummer, mit der das Gerät eindeutig identifiziert werden kann. Sie ist auf dem Typenschild des Handys meist unter dem Akku zu finden oder kann über das Display aufgerufen werden. Hat man diese zur Hand, lässt sich das Gerät auch bei Polizei oder Fundbüro schnell zuordnen. Über welche telefonische Servicerufnummer oder welchen Menüpunkt auf der Website des Providers man die SIM-Karte sperren lassen kann, sollte man sich ebenso notieren wie die SIM-Kartennummer. Letztere benötigt man alternativ zum Kundenkennwort, um sich „ausweisen“ zu können. Wer gänzlich auf der sicheren Seite sein will, schließt eine Versicherung für sein Mobiltelefon ab. Die macht den Verlust zwar nicht rückgängig, schützt aber vor den Folgekosten der Neuanschaffung von Gerät und SIM-Karte.

4. Notfall
Handy oder Smartphone sind nicht auffindbar? Am besten zuerst die eigene Nummer anrufen und hören, ob es nicht doch irgendwo unter dem Autositz oder in der Jackentasche klingelt. Ist nichts zu hören oder die Nummer gar besetzt, sollte schnellstmöglich die SIM-Kartensperrung beim Provider aktiviert werden. Wer ein Smartphone mit Fernlöschfunktion besitzt, sollte diese jetzt nutzen. So lassen sich die Daten per SMS oder per Internet orten, sperren und löschen. Verfügt das Smartphone über keine integrierte Fernlöschfunktion, gibt es in den verschiedenen App-Stores entsprechende Software. Vielleicht gibt es nicht viele ehrliche Finder, aber es gibt sie: Polizei, Fundbüros – z.B. von öffentlichen Verkehrsmitteln –, Hotelrezeptionen sind die Anlaufstellen bei denen es sich lohnt, zu recherchieren. Bei Einbrüchen, Überfällen oder Bränden ist die Polizei ohnehin zu kontaktieren.

5. Sonderfall
Das Entsorgen oder Weitergeben eines ausgemusterten Handys kann man zwar kaum als „Verlust“ bezeichnen, dennoch gehört auch dies zum Thema: „Verträge ohne Vertragslaufzeit, animieren dazu, regelmäßig auf das neueste Handy- oder Smartphone-Modell umzusteigen. Hierbei ist zu beachten, dass die Altgeräte erst nach vollständiger Löschung der Daten entsorgt oder an Dritte übergeben werden sollten. Die sichere Löschung ist auch über Security-Apps oder spezielle Anbieter für Handy-Rückgabe möglich."

Quelle

 

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