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Gepostet on Jul 5, 2012 in Social Media | Keine Kommentare

Bayern: Soziale Netzwerke und ihre Gefahr für Unternehmen

Bayern: Soziale Netzwerke und ihre Gefahr für Unternehmen

 

Das Bayerische Landesamt für Verfassungsschutz (BayLfV) brachte am 3. Juli die Informationsbroschüre „Soziale Netzwerke und ihre Auswirkungen auf die Unternehmenssicherheit“ als gemeinsames Projekt mit der Hochschule Augsburg heraus.

 

Darin rät der Geheimdienst den Unternehmen, zweifelhafte Postings in sozialen Netzwerken zu löschen, im Notfall die Netzwerke für die Mitarbeiter auch ganz zu sperren, in jedem Fall aber durch Schulungen die Sensibilität der Mitarbeiter zu erhöhen. Gefahren seien sowohl in Wirtschaftsspionage zu erwarten, als auch in der Schädigung des Ansehens eines Unternehmens bei negativen Beiträgen. Ebenso können Nutzer Gruppen in den Netzwerken eröffnen, um gegen die Firmenpolitik zu demonstrieren. Rufschädigung durch Konkurrenten ist nur eine weitere Möglichkeit der Schädigung durch soziale Netzwerke. Wichtig sei es daher, aktiv Darstellungen im Internet zu verfolgen, um so zeitnah auf unerwünschte Inhalte reagieren zu können, sei es durch das Melden oder Sperren der betreffenden Inhalte.

 

Zwar sei die Beteiligung an einem sozialen Netzwerk nicht grundsätzlich negativ zu sehen, da diese wichtige berufliche wie persönliche Vernetzungen ermöglichen, jedoch betont das Landesamt auch die elementare Bedeutung eines richtigen und verantwortungsvollen Umgangs mit sozialen Netzwerken.

 

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