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Gepostet on Nov 21, 2016 in Marketing, Social Media, Tipps & Tricks | Keine Kommentare

Warum Social Media-Marketing? Gründe & Strategien im Überblick

Warum Social Media-Marketing? Gründe & Strategien im Überblick

Für Social Media-Marketing sprechen imposante Zahlen. Diese zeigen, dass es sich hierbei um weitaus mehr handelt, als um ein Buzzword, welches ebenso schnell in der Versenkung verschwindet, wie es einst plötzlich aufgetaucht ist. Im folgenden Beitrag gehen wir ein bisschen näher auf die Gründe ein, warum Unternehmen Zeit für die bewusste Planung und Nutzung sozialer Medien investieren sollten. Zusätzlich gehen wir auf die Fragen ein, wie eine erfolgreiche Strategie aussehen könnte.

Social Media-Marketing, eine Ergänzung, kein Ersatz

Allein 2013 waren 1,15 Milliarden Nutzer auf Facebook. Eine weitere halbe Milliarde tummelte sich auf Twitter beziehungsweise Google+. Hinzu kamen rund 240 Millionen, die sich auf LinkedIn untereinander vernetzten und weitere 130 Millionen trieben auf Instagram ihr Unwesen. Und wen diese Social Media-Fakten noch nicht reichen, für den sei – ganz nebenbei – erwähnt, dass man mit Infografiken damals auf Pintererst über 70 Millionen Nutzer erreicht hätte. Inzwischen sind es weitaus mehr! Um mit den Nutzern dieser und vieler weiterer Social Media-Plattformen erfolgreich zu kommunizieren, bedarf es einer wirkungsvollen Strategie. Solch eine Social Media-Strategie lässt sich dank dem Einsatz von Social Media-Tools effektiv umsetzen. Dabei möchten wir an dieser Stelle betonen, dass Social Media-Marketing lediglich eine ergänzende, keine ersetzende Maßnahme im Online-Marketing darstellt. Denn entgegen mancher Unkenrufe lassen sich weiterhin auch E-Mails erfolgreich fürs Marketing nutzen.

Social Media, erst Strategie, dann Marketing!

Wie bei anderen Maßnahmen der Kundenpflege, gilt auch für das Social Media-Marketing: Einfach mal drauf los ist keine gute Idee. Gerade in den sozialen Netzwerken kann man damit schnell das Gegenteil hervorrufen. Wer sich definitiv nicht für Mode interessiert, möchte nicht von einem vermeintlichen „Freund“ oder Follower auf schicke Accessoires aufmerksam gemacht werden. Mit anderen Worten, lieber weniger und seltener posten und damit die richtigen Nutzer, das heißt potentielle Kunden, auf das eigenen Unternehmen beziehungsweise auf die von ihm angebotenen Produkte und Dienstleistungen aufmerksam machen. Bevor Sie sich also mit Ihrem Social Media-Marketing an die Öffentlichkeit wagen, klären Sie folgende Punkte ab.

1. Wer könnte sich für mich intressieren?

Das Schöne an den sozialen Medien ist, dass Nutzer auf diesen sehr viel von sich preisgeben. Das erlaubt es Unternehmen, ausschließlich jene Nutzer anzusprechen, die sich für sie beziehungsweise ihr Produkt interessieren könnten. Prüfen Sie, ob Ihre Mitbewerber bereits in den sozialen Netzwerken aktiv sind. Ferner, ob es bereits Interessensgruppen für das von Ihnen angebotene Produkt beziehungsweise für die Dienstleistung gibt. Falls ja, laden Sie die Mitglieder ein, Fan Ihrer Social Media-Präsenz zu werden. Achten Sie darauf, dass diese von Ihnen wertvolle Hintergrundinformationen zu ihrem Interessensgebiet erhalten.

2. Wann wo mit welchem Inhalt präsent sein?

Eines hat die vermeintlich „Always On-Generation“ gelernt: Nur, weil sie inzwischen jederzeit überall online sein kann, heißt das nicht, dass sie es muss. Im Gegenteil, viele gönnen sich bewusst eine Offline-Zeit. Dadurch erreichen Unternehmen selbst in den sozialen Medien nur zu bestimmten Zeiten ihre Zielgruppen.

Auf Facebook sollte im Idealfall nachmittags, zwischen 13:00 Uhr und 16:00 Uhr, gepostet werden.* Am besten kommen dort Links oder Bilder inklusive Kurzbeschreibungen an. Die Beschreibungen müssen darüber informieren, was den User beim Anklicken des Beitrages/ Bildes inhaltlich erwarten wird.

Auf Twitter funktionieren vor allem Videos. Die beste Zeit für Postings ist zwischen 13:00 Uhr und 15:00 Uhr.

Für Google+ bieten sich, neben den auch für Facebook typischen Postings (s.o.), Bildersammlungen an. In diesen muss sichtbar sein, in welcher Form das angebotene Produkt den Alltag des Nutzers bereichert. Die beste Zeit für Posts ist zwischen 09:00 Uhr und 11:00 Uhr.

Den drei zuerst genannten stehen die Businessnetzwerke XING und LinkedIn gegenüber. XING ist vor allem für Unternehmen interessant, die sich auf dem deutschen Markt etablieren möchten. LinkedIn dagegen ist für all jene von Bedeutung, die mit Hilfe weltweiter Kontakte international expandieren möchten. In beiden Businessnetzwerken kann man nur mit Inhalten hoher Qualität punkten. Zum Beispiel mit Fachartikeln, um potentielle Kunden beziehungsweise Geschäftspartner mit seinem Expertenwissen zu beeindrucken. Die beste zeit dafür ist morgens, zwischen 07:00 Uhr und 09:00 Uhr, sowie später Nachmittag/ früher Abend, zwischen 17:00 Uhr und 19:00 Uhr.

Quelle Artikelbild: Freestocks.org / stocksnap.io

*in Bezug auf die Uhrzeiten vgl.: Hilker, C.: „Social Media für Unternehmer: Wie man Xing, Twitter, Youtube und Co. erfolgreich im Business einsetzt“, Wien 2010.

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