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Gepostet on Jun 26, 2012 in Kommunikation | Keine Kommentare

Unternehmen und der Einsatz von Collaboration

Unternehmen und der Einsatz von Collaboration

Die steigende Belastung für Mitarbeiter durch die Flut mit Informationen via E-Mail, einer Vielzahl an unnötiger Meetings, erhöhter Reisetätigkeit oder anderer negativer Einflüsse auf die Arbeitsproduktivität lässt Unternehmen bezüglich eingesetzter Kommunikationstechnologien und Applikationen aktuell umdenken. Gefragt sind dabei überwiegend Konzepte zur Reduktion der Reisetätigkeiten und -kosten sowie zur Steigerung der Produktivität der Mitarbeiter in ihren Arbeitsschritten durch moderne Kommunikationstechnologien.

Deutlich mehr als 50 Prozent der deutschen Firmen und Konzerne haben bereits zum bestehenden Mail/Messaging-System einzelne Collaboration-Anwendungen eingeführt, wie beispielsweise ein Instant-Messaging-System, oder sie beschäftigen sich mit dem Gedanken einer Einführung. Chat und die Anzeige des Präsenzstatus von Mitarbeitern sind damit in vielen Unternehmen bereits verfügbar. Ebenso Systeme zum Austausch von Wissen und Informationen (Wikis) oder Telepresence- Systeme (Video) bzw. Audio- und Webkonferenzsysteme unterstützen den Arbeitsprozess und steigern die Produktivität erheblich.

Gerade jetzt wird im Markt eine zweite Welle festgestellt, die sich durch das Interesse von Unternehmen speist, die Collaboration-Systeme und die damit verbundenen Konzepte und Strategien zur Steigerung der Kommunikationseffizienz in die Unternehmenskultur integrieren wollen.

Gab es bisher zwei quasi von einander separierte Zweige von Herstellern – zum einen Netzwerk- und Sprachsysteme-Anbieter (Cisco, Alcatel, Avaya, Siemens etc.) und den Workgroup- Anbietern (Microsoft, IBM, Novell etc.) zum anderen – haben sich mittlerweile in beiden Sparten deutliche Schnittstellen zueinander entwickelt, was auch in gehobenen Integrationsstandards deutlich wird. Grundpfeiler ist hierbei der Präsenzstatus, der als zentraler Ausgangspunkt der Kommunikation über Mail, Instant Messaging oder Videokonferenzen verstanden wird. Dank der erhöhten Integrierbarkeit bieten moderne Collaboration-Lösungen nun den direkten Zugriff auf alle Kommunikationsalternativen in einem Interface ohne dass ein Wechsel im Browser stattfinden muss. Die durch Social Networking entstandenen Kapazitäten finden ebenso eine deutlichere Präsenz in den Plattformen der Unternehmen, da hierbei die Kommunikationsform Email abgelöst wird und die Mitarbeiter in unkomplizierten Schritten an die Technik herangeführt werden.

Dabei kann man Collaborationen-Plattformen, die bspw. dem Branchenprimus der öffentlichen Sozialen Netzwerke – Facebook -, als neue Generation und dritten Zweig im Bereich der Business-Lösungen klassifizieren. Portale wie Yammer, Hubber oder Communote zeugen von der gestiegenen Popularität dieser Systeme. Yammer wurde erst kürzlich für 1,2 Milliarden Euro von Microsoft aufgekauft. Vorteile dieser Generation gegenüber älteren Modellen sind Features wie Timelines und Aktivity-Streams, die denen in öffentlichen Social Networks ähneln, sehr intuitiv und daher leicht erlernbar sind. Zudem bieten immer mehr Lösungen gleichzeitig verschiedenen Cloud-Services an, die den Austausch und Speicherung von Wissen sowie deren schnelle Auffindbarkeit effizienter gestalten.
 

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