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Gepostet on Jun 25, 2012 in Social Media | Keine Kommentare

Soziale Medien: Deutsche Netzwerke im Niedergang

Soziale Medien: Deutsche Netzwerke im Niedergang

Facebook ist allmächtig. Das ist kein sonderlich großes Geheimnis. Dennoch konnten sich bisher auch Soziale Netzwerke deutscher Machart durchaus respektabel auf dem Onlinemarkt behaupten. Allen voran die VZ-Netzwerke konnten jahrelang einen deutlichen Führungsanspruch für sich beanspruchen. Mittlerweile sieht die Welt aber deutlich düsterer aus. Insbesondere die verschiedenen Portale aus dem VZ-Bereich müssen mit stark schwindenden User-Zahlen klar kommen, ebenso sind andere deutsche Netzwerke im Niedergang begriffen. Mittlerweile haben die Betreiber auch erste Konsequenzen daraus gezogen. Demnach soll das SchülerVZ künftig Idpool.de genannt werden, die Portale StudiVZ und MeinVZ werden ohne nennenswerte Änderungen weitergeführt. Zudem soll Idpool künftig zu einem Lernportal umfunktioniert werden. Die VZ-Plattformen wurden 2007 von Holtzbrinck Digital für ca. 85 Millionen Euro gekauft. Im Mai diesen Jahres konnten die Netzwerke nur noch 44,7 Millionen Visits zählen. Im Vorjahr waren es noch 225 Millionen und 2010 sogar 450 Millionen.

Ähnlich ergeht es wer-kennt-wen.de, diese konnten im Mai 2011 noch 114 Millionen Visits verbuchen, im Mai 2012 hat sich dieser Wert auf 52,2 Millionen Visits mehr als halbiert. Das Portal lokalisten.de ist auf derselben Schiene unterwegs. Auch hier haben sich die Visits innerhalb eines Jahres auf 4,6 Millionen mehr als halbiert.

Das Karriereportal Xing hat hier noch die geringsten Verluste zu verzeichnen. Mitte 2011 noch mit 26,5 Millionen Visits beschränkten sich die Verluste zum Mai 2012 auf knapp 2 Millionen. Demnach bekam Xing hier 24,7 Millionen Besucher.

 

 

Auch die Prognosen zeichnen kein positives Bild der deutschen sozialen Netzwerke. Hier können die VZ-Netzwerke im Dezember 2012 nur noch mit 6,4 Millionen Visits rechnen, wer-kennt-wen mit 33,9 Millionen, Xing mit 23,4 Millionen und die Lokalisten mit 2,6 Millionen.

 

 

Ob sich in naher Zukunft noch einer der hier genannten Kandidaten einen positiven Trend zu Eigen machen kann, ist zu bezweifeln. Zu mächtig ist die internationale Konkurrenz mit Facebook, Google+ und Pinterest.

Bilder: Statista

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