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Gepostet on Sep 21, 2012 in Social Media | Keine Kommentare

Social Media Atlas 2012: Die Nutzung steigt, das Vertrauen sinkt

Über welche Themen informieren sich die Deutschen auf den Social-Media-Kanälen? Nehmen sie Aktivitäten von Unternehmen wahr? Wie unterscheidet sich die Nutzung von Social Media in den einzelnen Bundesländern? Diese Fragen beantwortet der „Social Media Atlas 2012“ vom Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) in Zusammenarbeit mit der Beratungsgesellschaft Faktenkontor sowie dem Marktforschungsdienstleister Toluna. Für die Studie wurden 3.500 deutsche Internetnutzer vom 12. Juli bis zum 1. August 2012 onlinerepräsentativ zum Thema „Social Media“ befragt.

So nutzen mit einem Zuwachs von 6 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr in diesem Jahr 70 Prozent aller Internetnutzer Social-Media-Angebote. Je höher das Einkommen der Nutzer ist, desto häufiger werden auch Social-Media-Kanäle aufgerufen.

Hessen ist Spitzenreiter in der Social-Media-Nutzung

74 Prozent der Internetnutzer aus Hessen bewegen sich auf Social-Media-Plattformen. Die Plätze 2 und 3 im Ranking gehen an Niedersachsen und Bremen mit jeweils circa 73 Prozent. Mecklenburg-Vorpommern bildet mit 58 Prozentpunkten das Schlusslicht, konnte sich jedoch im Vergleich zum Vorjahr (52 Prozent) steigern.

Facebook am meisten genutzt – YouTube am besten bewertet

Zwar führt Facebook mit 89 Prozent der Social-Media-Nutzern das Ranking an, hinsichtlich der Bewertung liegt jedoch YouTube vorn. 72 Prozent der Nutzer bewerteten die Videoplattform mit „gut“ und „sehr gut“. Dennoch ist dieser Wert im Vergleich zum Vorjahr um 5 Prozentpunkte gesunken. Facebook liegt hier mit 65 Prozent zufriedener Nutzer nur auf Platz 2, gefolgt von Google+ mit 60 Prozent und Xing mit 55 Prozent. Allgemein wurden in diesem Jahr viele Angebote schlechter bewertet als noch 2011.

Austausch hauptsächlich über private Themen

Private Kommunikation steht in Social Media an erster Stelle. 62 Prozent der Facebook-Nutzer tauschen sich über Persönliches aus, planen Treffen und teilen Fotos. 25 Prozent der Nutzer diskutieren berufliche Themen auf Facebook, wirtschaftliche (19 Prozent) sowie gesundheitliche (18 Prozent) Themen werden kaum besprochen.

Geringeres Vertrauen in Social-Media-Meldungen

Hatten 2011 noch 42 Prozent der Befragten hohes Vertrauen in die Meldungen von Unternehmen und Institutionen auf Social-Media-Kanälen, sank dieser Wert in diesem Jahr auf 35 Prozent. Das Vertrauen in persönliche Social-Media-Kontakte ist von 67 Prozent auf 59 Prozent vertrauender Nutzer gesunken.

Unternehmen fallen kaum auf

Viele Unternehmen treten bei ihren Kunden kaum in Erscheinung. Lediglich 13 Prozent der Befragten haben im vergangenen halben Jahr die Social-Media-Aktivitäten von Instituten aus der Bank- oder Versicherungsbranche wahrgenommen, im Gesundheitssektor liegt dieser Wert bei 9 Prozent.

Weitere Informationen sowie eine interaktive Grafik zu ausgewählten Ergebnissen des „Social Media Atlas 2012“ finden Sie hier.

Die komplette Studie kann für 449 Euro bei Faktenkontor bestellt werden.

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