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Gepostet on Sep 11, 2012 in Mobile | Keine Kommentare

Smartphones: Telefonieren per Handschuh und Skihelm

Smartphones: Telefonieren per Handschuh und Skihelm

 

Pünktlich vor der neuen Skisaison warten einige Tüftler mit kleinen Helferlein auf, um den Frischluftfreunden einen ungetrübten Umgang mit ihren Smartphones auch bei eisiger Kälte zu garantieren.

 

Bluetooth-Handschuh für Telefonate mit dem Smartphone

 

Beim Bluetooth-Smartphonehandschuh Hi-Call der Firma Hi-Fun kann der Nutzer Telefonate über das Smartphone zu führen, ohne erfrorene Fingerspitzen zu riskieren. die Handschuhe müssen für ein Telefonat nicht ausgezogen werden, da das Handy in den Tiefen der Winterkleidung verbleibt. Anschließende Aufwärmaktionen für die Hände entfallen damit. Auf dem Handrücken des Handschuhs befindet sich die Bedienfläche. Ein Fingerdruck reicht aus, um das Telefonat anzunehmen. Das Gespräch wird dann einfach mit der berühmten “Ruf mich an”-Geste geführt: Daumen und kleiner Finger werden weg gespreizt und ans Ohr gehalten. Im Daumen ist ein Lautsprecher, in der Kuppe des kleinen Fingers ein Mikrofon integriert. Der Akku im Handrücken der Handschuhe soll zudem für zehn Tage Standby oder zehn Stunden Gesprächszeit ausreichen. Auch die Bedienung kapazitiver Touchscreens soll mit den Hi-Call-Smartphonehandschuhen möglich sein. Das Gadget wird am 25. Oktober 2012 auf den Markt kommen und bei Arktis 49,95 Euro kosten.

 

Die Hi-Call-Gloves wurden auch auf der IFA vorgestellt.

 

Skihelm mit Komplett-Integration

 

Bereits zu Beginn des Jahres hatten Forscher der TU Berlin, der Firma TEXSYS und des Fraunhofer IZM gemeinsam ein kabelloses Kommunikationssystem und entsprechende Solarmodule für deren Integration in Skihelmen entwickelt. Dieses System eignet sich jedoch auch beispielsweise für Motorradhelme oder Helme für Rettungskräfte. Bis zum Beginn der diesjährigen Skisaison soll das neue System für etwa 300 Euro auf den Markt kommen. Das Kommunikationssystem aus Kopfhörern und Headset ist direkt in dem Helm integriert und über Bluetooth lassen sich externe mobile Geräte, wie vorzugsweise ein Smartphone, kabellos anschließen. Leistungsfähige und bruchsichere Solarzellen mit einem Wirkungsgrad von über 20 Prozent wurden zudem an die gekrümmte Form des Helms angepasst, in diesen integriert und versorgen das System vollständig mit der benötigten Energie. Mittels eines eigens entwickelten Bluetooth-Handschuhs erhält man dann direkten Zugriff auf die Geräte, ohne dass die Handschuhe zum Bedienen der Geräte ausgezogen werden müssen. Die angeschlossenen Geräte lassen sich zudem in Phasen der Nichtnutzung des Helms, beispielsweise bei der Mittagspause, über den von den Solarzellen gespeisten Akku im Helm wieder aufladen.

 

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