Pages Menu
TwitterRssFacebook
Categories Menu

Gepostet on Jan 17, 2013 in News | Keine Kommentare

Netz-Prophezeiung: Steampunk wird Megatrend

Der Hightech-Konzern IBM kommt in seinem aktuellen „Social Sentiment Index“ zum Schluss, dass das „Steampunk“-Genre einer der bestimmenden Design-Einflüsse des Jahres 2013 werden wird. Für den Sentiment Index wurden über 500.000 Beiträge aus Blogs, Online-Medien, Foren und sozialen Netzwerken analysiert, um kulturelle Trends frühzeitig ausmachen zu können. Der Steampunk-Stil, eine Mischung aus Science Fiction und Fantasy, die sich an der die Ästhetik von Kleidung, Technologie und Gesellschaft des viktorianischen Zeitalters orientiert, gewinnt demnach rasant an Fans.

Wachsende Beliebtheit

Laut IBM hat Steampunk auf seinem Weg zum Online-Meme bereits mehrere Bereiche von Kunst und Kultur erobert, wie etwa die bildende Kunst oder die Literatur. Steampunk lebt von den Einflüssen der Industrialisierung im 19. Jahrhundert und wurde unter anderem durch die Werke und Erfindungen von Jules Verne, Nikola Tesla und HG Wells geprägt. Dem Social Sentiment Index zufolge hat sich die Zahl der Online-Erwähnungen des Genres zwischen 2009 und 2012 versiebenfacht. Daraus schließt IBM, dass das Phänomen dieses Jahr seine Spuren auch in der Welt von Mode und Schmuck hinterlassen wird.

Seit 2010 sind in den USA bereits über ein Dutzend Geschäfte eröffnet worden, die sich auf Steampunk spezialisieren. Laut IBM ist Twitter der beliebteste Kanal für Unterhaltungen zum Thema Steampunk. Die Fans sind großteils unter 30 Jahre alt und stammen derzeit zu rund einem Drittel aus der Gaming-Szene. Eine ganze Reihe von Blogs übernimmt die Rolle von Multiplikatoren und verbreitet den Trend weiter. Veranstaltungen wie die New Yorker Comic Con 2010, die unter dem Motto Steampunk stand, tragen ihr Übriges zum Hype um das Thema bei.

Automatische Analyse

Der Social Sentiment Index wird auf Basis von Software entwickelt, die das Netz selbständig nach Trends durchsucht. Analyseprogramme und moderne Spracherkennungs-Werkzeuge durchforsten dabei enorme Mengen an Daten, um die Trends der Zukunft aufzustöbern. Die Daten sollen es Unternehmen in Zukunft ermöglichen, bleibende Trends von kurzlebigem kulturellen Schluckauf zu unterscheiden. Das soll es Unternehmen ermöglichen, sich frühzeitig auf neue Entwicklungen einzustellen und so vorplanen zu können.

Betroffene Geschäftzsleute sollten die Augen dieses Jahr also nach Steampunk-Produkten offen halten. Sollte IBMs Prognose stimmen, lässt sich mit ähnlichen Vorhersagen viel Geld verdienen.

(Pressetext)

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

  • RSS
  • Facebook
  • Google+
  • Twitter
  • Pinterest