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Gepostet on Aug 14, 2012 in Kommunikation | Keine Kommentare

Microsoft: Vorschlag für Echtzeitkommunikation

Microsoft: Vorschlag für Echtzeitkommunikation

Unter dem Namen „Customizable, Ubiquitous Real Time Communication over the Web“ (CU-RTC-Web) hat Microsoft bei der W3C-Arbeitsgruppe WebRTC einen eigenen Vorschlag für eine API zur Echtzeitkommunikation im Browser eingereicht. Den bisherigen Entwurf von Google, Apple, Mozilla und Opera bewertet das Software-Unternehmen als nicht flexibel und zukunftssicher, außerdem sei er nicht einfach zu implementieren. Des Weiteren bemängelt Microsoft die Konzentration auf Videokommunikation zwischen Browsern unter idealen Bedingungen, wobei VoIP- und Mobiltelefonie ignoriert werde. Viele Anwendungen könnten damit nur schwer umgesetzt werden.

Die Microsoft-Tochter Skype arbeitet bereits an einer Web-Version des Telefondienstes, der in den Hotmail-Nachfolger Outlook integriert werden soll. Ziel ist eine flexible, echtzeitfähige Peer-to-Peer-Transportschicht, die ohne unnötige „Zustandsmaschinen“ und auch ohne Session Description Protocol (SDP) des VoIP-Protokoll-Stacks auskommt. Microsofts Vorschlag soll ermöglichen, dass Web-Anwendungen Mikrofone und Kameras direkt aus einem Browser heraus ansprechen können. Und dies soll dann die Echtzeitkommunikation nachhaltig nach vorne bringen.

Zwar bieten Chrome, Firefox und Opera zumindest versuchsweise die WebRTC-Technik schon an, jedoch will Microsoft erst noch weitere Entwicklungen abwarten, bis ein gefestigter Standard im Internet Explorer umgesetzt werden kann. Bis dahin kann Skype per Plug-in realisiert werden.

 

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