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Gepostet on Apr 2, 2013 in Social Media | Keine Kommentare

Messaging-Apps laufen Facebook den Rang ab

Messaging-Apps wie WhatsApp, WeChat oder KakaoTalk stellen eine starke Konkurrenz zu Social Media und Mobilfunkanbietern dar. Hunderte Mio. von Menschen nutzen sie global und sind mittlerweile als Kommunikationsform nicht mehr wegzudenken. Die Apps machen den Tech-Giganten vermehrt zu schaffen, denn die Nutzung der kostenlosen mobilen Online-Dienste stellt für Mobilfunkanbieter und Smartphone-Hersteller keinen direkten Profit dar. Seit ihrem Aufkommen haben Anbieter Milliarden-Umsätze verloren. Laut dem Entwickler der Messaging-App „Line“, Johan Dijkland, verschaffen sich diese Kommunikations-Tools den Vorteil, dass sie sofortige Reaktionen auf Gespräche erlauben. Bei Facebook hingegen würde lediglich der News Feed durchstöbert, ohne weitere Handlungen innezuhaben.

Privatsphäre en vogue

„Alleine der Dateninhalt, der beispielsweise auf Facebook eingegeben werden muss, um ein Profil zu erstellen, fällt bei diesen Apps weg. Ihr Handling ist simpel, unkompliziert und schnell und bedarf nur eines Downloads, Namens und der Handy-Nummer“, erklärt Social-Media-Experte Günter Jaritz diese starke Verlagerung gegenüber pressetext.

„Diejenigen, die die Welt dennoch über ihre Fotos und Aktivitäten wissen lassen wollen, nutzen vielmehr Facebook und Co. Die Tendenz geht jedoch in die Richtung, nicht mehr so viele Informationen zu teilen. Jetzt ist Privatsphäre wieder gefragt“, so der Fachmann.

Datensammlung kaum möglich

Die Daten, die für Messaging-Apps benötigt werden, sind laut Jaritz zwar nicht sicherer per se, jedoch würden nicht so viele angegeben wie auf Social-Media-Portalen. „Die Datensammlung ist hier kaum möglich“, sagt Jaritz. Vielen Menschen sei zudem nicht bewusst, dass beim Surfen von sozialen Medien der Browser im Hintergrund wider ihren Wissens Daten sammelt, die dementsprechend auch ausgewertet würden.

Die Apps würden zur klassischen Kommunikation genutzt – Social Media hingegen vielmehr für bestimmte Aktivitäten, wodurch sich die Surf-Zeit auf Facebook und Co deutlich verringert hätte. „Am meisten spüren jedoch die SMS diesen Umschwung. Das ist auch der Grund, warum den Kunden vom Anbieter das freie SMS-Kontingent nachgeschmissen wird. Sie wissen, dass sie kaum noch ausgeschöpft wird“, führt Jaritz aus.

(Pressetext)

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