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Gepostet on Aug 31, 2012 in Mobile | Keine Kommentare

Germanwatch: Noch kein nachhaltiger Mobilfunk

Germanwatch: Noch kein nachhaltiger Mobilfunk

 

Einer Studie des Vereins Germanwatch zufolge gibt es kaum Fortschritte hinsichtlich der sozialen und ökologischen Bedingungen in der IT-Industrie. Germanwatch untersuchte zuletzt 2009 die Unternehmensverantwortung vier großer Mobilfunknetzanbieter. Seit dem habe sich zwar beispielsweise die Überprüfung der Lieferanten verbessert, in anderen Bereichen passierte hingegen nicht viel. Die Kontrolle betreffe nur die erste Zulieferstufe und berücksichtige viele andere Aspekte der Handyproduktion nicht, wie etwa die Arbeitsbedingungen der Herstellerfirmen. Die Rechte der Arbeitnehmer müssen überdies auch mehr gestärkt werden.Galaxy S3: Das sagen die Tester zum neuen Smartphone von Samsung

 

Mit dem "Eco Index" bei der Geräteauswahl zeigt O2 seit 2011 erste Initiativen zur Handy-Bewertung nach sozialen und ökologischen Kriterien. E-Plus arbeitet demgegenüber mit dem Naturschutzbund zusammen. Die Telekom und Vodafone planen ähnliche Vorhaben. Die verschieden aufgebauten Rankings und infolgedessen auch unterschiedlichen Bewertungen derselben Mobilgeräte verwirren jedoch Verbraucher, die an ökologischen Produkten interessiert sind. Darüber hinaus gründen sich die Bewertungen lediglich auf Herstellerangaben und sind somit nicht unabhängig.

 

Im Bereich des Recyclings und der Wiederverwertung gebe es wenig Fortschritte. So wurden im Vorjahr etwa eine Million Handys gesammelt, demgegenüber jedoch 27 Millionen neue verkauft. Germanwatch hält Sammelaktionen der Unternehmen für nicht ausreichend und fordert einen Handypfand. Außerdem müssen Mobilfunkanbieter Konzepte zur langfristigen Nutzbarkeit der Geräte entwickeln.

 

Wie die Unternehmen erklärten, gehe auf der anderen Seite von den Kunden ein geringes Interesse für sozial und ökologisch hergestellte Mobilgeräte aus. Der Fokus liege auf den Funktionen. Aufgrund dieser fehlenden Nachfrage bleibt auch das freiwillige Engagement der Anbieter gering.

 

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