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Gepostet on Jun 18, 2013 in Social Media | Keine Kommentare

Facebook: Urbane Retro-Fotos voll im Trend

Facebook: Urbane Retro-Fotos voll im Trend

Die Nostalgie nach der „guten alten Zeit“ ist nicht nur in den Köpfen der älteren Generation präsent, sondern macht sich auch im Web 2.0 immer stärker bemerkbar. Auf diesen Trend aufgesprungen sind Michael Martinek und Daniela Horvath mit ihrem Projekt „Vintage Vienna“. Ihre Facebook-Seite mit Aufnahmen aus den längst vergangenen Tagen Wiens erfreut sich großer Beliebtheit und verfügt bereits über knapp 50.000 Fans.

„Unser Ziel ist es, Fotos aus den unzähligen privaten Familienarchiven und Fotoalben der Großeltern zu zeigen und damit die Veränderung des Lebens in der Stadt aus der ganz persönlichen Sicht der Bürger zu dokumentieren.“ Das unterscheide Vintage Vienna von klassischen Foto- und Bildbänden, so die Initiatoren gegenüber pressetext.

„Faszinierend und spannend“

Ins Leben gerufen haben die beiden das Projekt im August des Vorjahres. Ihrer Strategie – nur Fotos und Videos zu posten, die „wir selbst ebenfalls faszinierend und spannend finden“ – bleiben sie treu. Der Erfolg auf Facebook gibt ihnen Recht. Bereits seit Beginn des Projekts veröffentlicht das Paar die historischen Aufnahmen auch auf Tumblr. Mit rund 200 Followern hält sich jedoch der Zuspruch auf Twitter derweil noch in Grenzen. Die abgesendeten Tweets verlinken allesamt zu den Fotos auf Facebook.

Die Initiatoren tüfteln bereits an weiteren Plänen, um ihre Idee noch weiter voranzutreiben. So könne man sich vorstellen, das Projekt auf anderen Plattformen sinnvoll „weiterzuspinnen“. Angedacht ist unter anderem die Entwicklung einer mobilen Applikation. Wie und wann weitere Schritte gesetzt werden, ist allerdings eine Budget- und Zeitfrage sowie eine Frage des Copyrights.

Kein rein wienerisches Phänomen

Fest steht: Anlässlich des Jahrestages von Vintage Vienna bringen Martinek und Horvath gemeinsam mit dem Metroverlag im kommenden September ein Buch auf den Markt – „ganz altmodisch“, wie die beiden zugeben. „Wir wollen damit die Idee auch auf Papier verewigen.“

Der Trend hin zur Digitalisierung und Verbreitung von urbanen Vintage-Aufnahmen über soziale Medien ist naturgemäß kein rein wienerisches Phänomen. So hat sich etwa die Facebook-Seite „Milano Sparita“ (zu Deutsch: „verschwundenes Mailand“) ebenfalls den alten Aufnahmen der Stadt angenommen und zählt stolze 50.000 Fans. Die Zeitreise durch Straßen, Plätze und Stadtviertel fasziniert und schafft vor allem bei der jungen Generation ein Bewusstsein für den historischen Wandel von Städten.

(pressetext)

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