Pages Menu
TwitterRssFacebook
Categories Menu

Gepostet on Okt 2, 2012 in Mobile | Keine Kommentare

„Echt grünes“ Licht für hellere Handy-Beamer

„Echt grünes“ Licht für hellere Handy-Beamer

 

Mit einer neuen grünen Leuchtdiode (LED) von Osram Opto Semiconductors können Projektoren in Mobiltelefonen und Smartphones fast doppelt so hell leuchten. Helligkeit spielt hier eine entscheidende Rolle. Denn nur dann ist das projizierte Bild auch bei vollem Tageslicht klar zu erkennen. Integrierbare Projektoren müssen aber unter den sehr kompakten Bauteilen im Handy Platz finden und dürfen nur wenig Strom verbrauchen. Um trotzdem hell zu sein, brauchen sie hocheffiziente LED. Bisher gab es kaum passende grüne Dioden, welche diese Anforderungen erfüllten. Die OSRAM Ostar Projection Cube LED liefert 110 Lumen grünes Licht pro Watt elektrische Leistung und damit deutlich mehr als bisher verfügbare Bauteile. Smartphones mit integriertem Beamer können mit dieser LED-Leistung Helligkeiten von bis zu 25 Lumen erreichen. Bisher lagen die Werte im Bereich von 15 Lumen.

Projektoren überlagern in schneller Abfolge Bilder in den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau. Die Helligkeit eines LED-Beamers hängt stark ab von der Leistung der grünen Diode, da weißes Licht zu mehr als zwei Dritteln aus grünem Licht besteht. Allerdings sind für grüne LED mit der benötigten Wellenlänge von 515 bis 530 Nanometern hohe Effizienzwerte besonders schwer zu erreichen. Der Grund liegt unter anderem in dem Halbleiter-Material, aus dem dieses sogenannte echt grüne Licht erzeugt wird. Hocheffiziente rote und blaue LED gibt es dagegen schon länger. Viele Projektionseinheiten nutzen deshalb zwei grüne LED, was aber durch den sehr begrenzten Platz in kleinen Geräten wie Mobiltelefonen oder Kameras oftmals nicht möglich ist. Um diesen Problem aus dem Weg zu gehen, setzen die Entwickler von Osram Opto Semiconductors, das zur Siemens-Tochter Osram gehört, auf die neueste Chiptechnologie für hocheffiziente grüne Chips.

Das Bauteil selbst ist nur etwa vier mal vier Millimeter klein, und dafür ausgelegt, dass möglichst alles erzeugte Licht nutzbar ist. Der Chip sitzt in einem 0,6 Millimeter flachen, schwarzen Gehäuse und ist so vergossen, dass dadurch eine scharf definierte Leuchtfläche hoher Leuchtdichte entsteht. Da die LED auch ohne Linse auskommt, ergeben sich dadurch noch weitere Vorteile für ihren Einsatzbereich. Externe Optiken können ganz nah an der LED montiert werden, und der Lichtverlust ist äußert gering. Die OSRAM Ostar Projection gibt es in zwei verschiedenen Leistungsklassen, was für batteriebetriebene Geräte die Wahl bietet, ob auf Helligkeit oder Stromersparnis Wert gelegt wird.

Quelle: Siemens

 

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

  • RSS
  • Facebook
  • Google+
  • Twitter
  • Pinterest