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Gepostet on Mrz 14, 2013 in Vertrieb | Keine Kommentare

E-Zigaretten zur Rauchentwöhnung?

E-Zigaretten zur Rauchentwöhnung?

Laut dem Deutschen Krebsforschungszentrum sterben jährlich 110.000 bis 140.000 Menschen allein in Deutschland an den Folgen des Rauchens. Hinzu kommen dann noch über 3.300 Nichtraucher, die an den Folgen des Passivrauchens sterben. Bei den Fällen von Lungenkrebs gehen demnach bis zu 90 Prozent auf den Nikotinkonsum zurück.

Durchschnittlich verkürze das Rauchen das Leben um zehn Jahre. Rauchen sei der wichtigste Risikofaktor für einige ernsthafte Krankheiten, beispielsweise haben Raucher ein mehr als doppelt so hohes Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und Schlaganfälle wie Nichtraucher.

Die Regeneration nach dem Aufhören setzt schnell ein

Rauchen, Rauchentwöhnung / Bild: gabicuz / pixabay

Bild: gabicuz / pixabay

Einige Studien weisen darauf hin, dass der Regenerationsprozess beim Entwöhnen von der Nikotinsucht bereits schnell einsetzt: Schon nach 24 Stunden ohne Tabakkonsum beginnt das akute Herzinfarktrisiko zu sinken und nach 48 Stunden beginnen sich auch allmählich die Geruchs- und Geschmacksnerven wieder zu regenerieren. Und bereits fünf Jahre nach dem letzten Tabakkonsum hat sich das Risiko für einen Herzinfarkt und für einen Schlaganfall verglichen mit Personen, die weiterhin rauchen, bereits um 40 Prozent reduziert. Liegt der Verzicht dann noch länger zurück, sind ehemalige Raucher fast genauso selten von Herz-Kreislauferkrankungen betroffen wie gleichaltrige Menschen, die nie geraucht haben.

Dabei besteht auch ein Zusammenhang zwischen der Tabakdosis und auch der Dauer des Konsums auf das Erkrankungsrisiko: Das heißt, je mehr Zigaretten pro Tag über einen längeren Zeitraum geraucht werden, desto höher ist auch das entsprechende Risiko.

Diese Datenlage führte auch zu einem Umdenekn bei der Rauchprävention: Wurden die Anstrengungen früher vor allem auf jüngere Menschen konzentriert, legen die Daten nahe, dass auch ältere Menschen noch deutlich von einem Rauchverzicht profitieren können.

E-Zigarette: Ein möglicher Schritt auf dem Weg zum Nichtraucher

Laut dem Verband des E-Zigarettenhandels (VdeH) nutzen bereits rund zwei Millionen Deutsche elektronische Zigaretten. Bei den so genannten E-Zigaretten wird eine Flüssigkeit verdampft und dann inhaliert. Der Dampf ähnelt in seiner Konsistenz und sensorischen Wirkung dem Tabakrauch, allerdings findet im Gegensatz zum Rauchen keine Verbrennung mit entsprechenden Verbrennungsprodukten statt. Dabei kann der Nikotingehalt der Kartuschen, mit denen die E-Zigaretten gefüllt sind, individuell variiert werden. Damit können starke Raucher sukzessive und allmählich den Nikotingehalt reduzieren und sich langsam entwöhnen.

Laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, dem deutschen Krebsforschungszentrum und dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) enthalten E-Zigaretten zwar nicht die krebserzeugenden Verbrennungsprodukte und Substanzen aus dem klassischen Tabakrauch, jedoch seien auch sie keine gesundheitlich vollkommen unbedenkliche Produkte. Wie riskant die E-Zigarette allerdings tatsächlich sind – auch verglichen mit herkömmlichen Tabakprodukten – ist bislang wissenschaftlich noch nicht ausreichend erforscht.

Wer sich über entsprechende Produkte bei E-Zigaretten oder e-liquid informieren will, wird im Netz schnell fündig. Allerdings gehen sowohl die Meinungen als auch die Angebote stark auseinander.

(mb)

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