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Gepostet on Jul 16, 2012 in Kommunikation | Keine Kommentare

Collaboration-Plattform HUBBER im Kundeneinsatz – Interview mit Benjamin Morgenstern

Collaboration-Plattform HUBBER im Kundeneinsatz – Interview mit Benjamin Morgenstern

In einer wachsenden Zahl von Unternehmen steigt der Bedarf an ansynchronen und dezentral nutzbaren Collaboration- und Kommunikationslösungen sowie Workspaces. In dieser Sparte etablieren sich seit mehreren Jahren Collaboration-Tools, die mit einer Spanne an Werkzeugen ausgestattet sind, durch deren Einsatz es möglich ist, flexibel und mit stringenten Wissensmanagement ganze Unternehmen und deren Kommunikationswege effizienter zu gestalten.

Aus diesem Anlass haben wir eine Interviewreihe zum Thema "Collaboration" mit Benjamin Morgenstern, CEO von Motionet und HUBBER-Entwickler, durchgeführt. Im ersten Interview sprachen wir mit ihm über Business Collaboration und die Collaboration-Plattform HUBBER.

Im heutigen zweiten Gespräch werden wir das Tool näher betrachten, vor allem aus dem Blickwinkel "Kundeneinsatz".

 

Im ersten Interview haben wir ausführlich über das Geschäftsmodell hinter der Collaboration-Plattform HUBBER gesprochen. Dort haben Sie angedeutet, dass bereits heute verschiedene Kunden HUBBER nutzen. Geben Sie uns bitte einige Beispiele von Unternehmen, die HUBBER bereits in ihren Geschäftsalltag integriert haben.

Die Unternehmen stammen aus unterschiedlichen Bereich und weisen die verschiedensten Unternehmensgrößen und Modelle der internen Kommunikation auf. Um nur ein paar der Beispiele zu nennen, die veranschaulichen, wie unterschiedlich der Nutzen von HUBBER ist: Die Spannbreite an Unternehmen, die HUBBER bereits nutzen, reicht von BMW über Vodafone, Neven Du Mont, Studio B und zendome bis hin zu der Managementberatung Transformation Consulting International und dem Medienunternehmen FOMACO.

Sie erwähnten Studio B. In welchem Bereich wird HUBBER dort verwendet?

Studio B nutzt unser Portal primär beim Wissensmanagement, der Ideenfindung und der gemeinsamen Lösungssuche. Dies wird in erster Linie dadurch ermöglicht, dass HUBBER unter anderem die Zusammenarbeit von räumlich getrennten Teams – und sei es nur auf verschiedene Büros im selben Gebäude verteilt – wesentlich vereinfacht und damit ein reibungsloses Brainstorming ermöglicht, ohne den Zeitaufwand bisheriger Email-Korrespondenzen und dem damit verbundenen Mail-Chaos.

Was war bei Ihren Kunden der Auslöser dafür, dass diese sich letztendlich für HUBBER entschieden haben?

Dabei war die Mischung der Features unserer Collaboration-Plattform sicherlich tragend. Durch Mehrsprachigkeit, hohe Datensicherheit, den bereits aus dem Privatleben bekannten und verinnerlichten Social Media Ansatz sowie der zeitlichen Asynchronität sammeln wir viele Pluspunkte. Vor allem der ansynchrone Aspekt, also wenn einer etwas zu einem bestimmten Projekt in HUBBER postet, kann ein Kollege unabhängig von Zeit und Raum darauf antworten und so kommt dann ein projektbezogener Kommunikationsfluss zustande, birgt unheimliches Potential.

Welche Erfahrungen hat der Kunde bis heute mit HUBBER gemacht? Wie sieht hier die Bilanz aus?

Die Einstiegshürde ist natürlich sehr hoch angelegt. Neues erfordert eine entsprechende Begleitung. Wenn die Eingewöhnungsphase, die in der Regel nur einige Stunden – wenn überhaupt – dauert, abgeschlossen ist und die Nutzung damit deutlich wird und verstanden ist, wird HUBBER ohne Bedenken genutzt. Bisher konnte noch jeder Mitarbeiter von der Effizienz der Tools überzeugt werden und das durch reines Ausprobieren.

Wo wird HUBBER in diesem Fall konkret eingesetzt?

Der internationale Telekommunikationsriese Vodafone nutzt unsere Collaboration-Plattform zur effizienten Gestaltung seiner Outsourcingprozesse, sowie als API, also als Schnittstelle zur Prozesssoftware, so dass Prozessentwickler dezentral auf Software zugreifen können, um diese weiterzuentwickeln.

Warum hat man sich hier für HUBBER entschieden?

Das müssen Sie eigentlich Vodafone fragen. Wir standen bereits mit dem Telekommunikationsunternehmen in einer Kundenbeziehung. Und wir konnten sie von unserer Lösung überzeugen, sonst würde ein solches Unternehmen auch nicht ein solches Projekt mit begleiten. HUBBER wird bei Vodafone derzeit im Rahmen eines Innovationstests eingesetzt.

Können Sie hier den Nutzen für den Kunden näher darstellen?

HUBBER optimiert in diesem Fall an einigen Stellen die Unternehmenskommunikation und optimiert dadurch die Teamarbeit. Es erleichtert das gemeinsame Arbeiten und das Aufgreifen von Thematiken und Projekten. Da HUBBER auf den gängigen Social Media Elementen basiert, gelingt der Umgang auch beinahe intuitiv. Ängste von Mitarbeitern vor der neuen Technologie kommen nicht wirklich auf und eine entsprechende Einarbeitung entfällt größtenteils.

In wie weit ziehen Sie auch eine ROI-Berechnung beim Einsatz von HUBBER heran? Und wenn ja, wie sieht diese aus?

Die Frage nach dem ROI – dem Return of Investment – ist natürlich angebracht. Wir stellen keine Software zur Verfügung, die Prozesse automatisiert und damit Kosten reduziert, sondern ein Tool, dass sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert und dabei hilft diese so einfach und schnell wie möglich umzusetzen.

Gerade in Zeiten des Facharbeitermangels wird dieser Aspekt immer wichtiger. Wenn ein Digital Native beispielsweise die Auswahl zwischen zwei Arbeitgebern hat, wird er sich dort hinbewegen, wo er eine Atmosphäre vorfindet, die ihm liegt und vertraut ist. HUBBER kann ihm dabei die lästigen Teile der internen Unternehmenskommunikation vom Hals halten und ermöglicht die Fokussierung auf die wirklich relevanten Aspekte seiner Tätigkeit. Die neue Generation tickt einfach anders und darauf müssen sich Unternehmen im Kampf um die besten Talente einstellen.

Herr Morgenstern, Danke für die interessanten Ausführungen zu ihrer Collaboration-Plattform HUBBER.

 

Das Interview mit Benjamin Morgenstern (CEO der motionet AG) führte Oliver Foitzik (Herausgeber von Global2Social und AGITANO).

 

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