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Gepostet on Sep 7, 2012 in Internet, Recht | Keine Kommentare

Bundesnetzagentur ermittelt gegen DSL-Provider wegen Router-Zwang

Bundesnetzagentur ermittelt gegen DSL-Provider wegen Router-Zwang

Einem Bericht des Fachmagazins PC-Welt zufolge ermittelt die Bundesnetzagentur aktuell gegen mehrere deutsche DSL-Provider. In der Regel werden Kunden beim Vertragsabschluss mit einem DSL-Anbieter zum Erwerb eines bestimmten Internet-Routers gezwungen. Des Weiteren geben viele Provider die notwendigen Zugangsdaten für den persönlichen Anschluss des Kunden nicht heraus, wodurch eine Anmeldung mit einem fremden Gerät verhindert werden soll.

 

Untersuchungen sollen nun die Rechtmäßigkeit dieses Vorgehens klären. Die Bundesnetzagentur vermutet einen Verstoß gegen das Gesetz über Funkanlagen und Telekommunikationsendeinrichtungen (FTEG), demzufolge Nutzer jeden geeigneten Router verwenden dürfen. Mit dem Zwang zu einem bestimmten Router würden sich somit viele DSL-Anbieter rechtswidrig verhalten. Auf ein Ergebnis muss jedoch vorerst gewartet werden, weil die Behörde sich bislang in Gesprächen mit den Providern befindet.

 

Ohne den Zwang zu einem bestimmten Router könnten die Kunden zu alternativen und oftmals leistungsfähigeren bzw. besser geeigneten Geräten greifen. Bislang geben die Deutsche Telekom, Congstar sowie 1&1 ihre Zugangsdaten stets heraus, Vodafone nur auf Anfrage.

 

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