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Gepostet on Jul 30, 2012 in Kommunikation | Keine Kommentare

Bewegtbild: Werbung über alle Geräte im wachsenden Markt noch mangelhaft

Bewegtbild: Werbung über alle Geräte im wachsenden Markt noch mangelhaft

In Zeiten zunehmender Gerätevielfalt ändern sich auch die Nutzungsgewohnheiten der Konsumenten stetig. Um diesen Werbemarkt richtig auszuschöpfen, müssen Medienunternehmen jetzt reagieren. Die Studie „A future for TV: IP-delivered video advertising in a connected world” von Videoplaza und IHS Screen Digest soll den Werbetreibenden hierbei Orientierung bieten und richtet sich insbesondere an Broadcaster und Publisher.

Vielfach bleiben Werbeauslieferungen über die verschiedenen Endgeräte wie etwa Tablets, Smartphones, Smart TV, IPTV oder Spielekonsolen ungenutzt. Der Bewegtbildmarkt wächst unaufhörlich, Investitionen in Video-Werbung passen sich dieser Entwicklung jedoch nur unzureichend an. Zwar stehe das Fernsehen hinsichtlich der nationalen Reichweite sowie der Markenbekanntheit nach wie vor an erster Stelle. Um das immer stärker vernetzte Publikum jedoch zielgenau erreichen zu können, müssen Unternehmen aufgrund des geringen Werbewachstums künftig umdenken, wie auch Sorosh Tavakoli, CEO von Videoplaza feststellt: „Unsere Studie hebt hervor, dass Medienunternehmen bei der Ansprache des Publikums ihre Inhalte mit einer eindeutigen IP-gerechten Monetarisierungsstrategie verknüpfen müssen, um in Zukunft wettbewerbsfähig zu sein.“ Die Definition des Fernsehens entwickelt sich zwar unaufhörlich weiter, groß angelegte Markenwerbung konnte das Potential von Video-Ads auf IP-basierten Endgeräten jedoch noch nicht erschließen.

Zentrale Ergebnisse der Studie

Während der Video-Konsum auf internetfähigen Endgeräten ständig steigt, bleibt  Bewegtbildwerbung, die über IP ausgeliefert wurde, hinter diesem Trend zurück. Der PC dominiert nach wie vor die Online-Markenwerbung. Wenngleich Werbung über IP andere Bildschirme erreichen kann und Bewegtbild entscheidend beim Online Brand Advertising ist, schöpft Bewegtbildwerbung nicht das Potential der verfügbaren und vernetzten Endgeräte aus. Damit laufen Medienunternehmen Gefahr, den Anschluss zu verlieren.

Zukünftig wird es mehr vernetzte Endgeräte als PCs oder Fernseher geben, wodurch sich das klassische Publikum und die Content-Quellen fragmentieren werden. Dies erhöht sowohl die Kosten als auch den Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der auf die verschiedenen Endgeräte und Plattformen verteilten Nutzer. Um das verstreute Publikum zu erreichen und wieder zu vereinen, muss die Endgeräte-Landschaft in ein einheitliches System überführt werden, so dass die Contentauslieferung mit der Monetarisierung verbunden wird. Entscheidend ist hierbei die entsprechende Technologie, um Broadcastern einen schnellen Marktzugang zu ermöglichen und die gewünschte Reichweite zu erzielen.

Daniel Knapp, Director Advertising Research bei IHS Screen Digest, kommentiert die Studie so: „Die Trendwende setzt gerade ein – 8 Prozent der Einnahmen im Bereich Online Display Werbung wurden 2011 über Video generiert. Wir erwarten, dass sich das hohe Wachstum in diesem Bereich auch 2012 fortsetzt, mit einer Zunahme der Einnahmen von 53 Prozent in den fünf führenden europäischen Ländern. Medienunternehmen haben realistisch gesehen ein Zeitfenster von 12 bis 24 Monaten um sich vorzubereiten, bevor das Publikum signifikant auf die vernetzten Devices umschwenkt.“


Die ausführlichen zentralen Ergebnisse der Studie können bei Videoplaza heruntergeladen werden.

 

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