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Gepostet on Aug 19, 2012 in Internet | Keine Kommentare

AntiLeaks: Kampf gegen WikiLeaks

Wie die Hacktivisten-Gruppe AntiLeaks zu Beginn der Woche mitteilte, soll die Whistleblowing-Plattform WikiLeaks weiterhin mit DDoS-Angriffen (Distributed Denial of Service) bombardiert und lahmgelegt werden. Durch tagelange Angriffe auf WikiLeaks in der vergangenen Woche war die Seite nicht mehr erreichbar. Seit Beginn dieser Woche jedoch konnten WikiLeaks und auch die Spenden-Infrastruktur der Seite wieder normal genutzt werden. Die Betreiber ergriffen technische Maßnahmen, um die Attacken abzuwehren. Wie WikiLeaks bei Twitter verkündete, wurden „substanzielle zusätzliche Kapazitäten“ nachgerüstet und es werde zudem auf den Dienstleister CloudFlare zurückgegriffen. AntiLeaks kündigte nun eine Fortsetzung und sogar Ausweitung der Angriffe an.

Hintergrund: AntiLeaks

Die Hacktivisten-Gruppe AntiLeaks bekannte sich kurz nach den Angriffen auf WikiLeaks für diese verantwortlich. Gegenüber „The Register“ verkündete ein Sprecher der Hacktivisten die Gründe für die Angriffe. Der Protest richte sich vor allem gegen den Asyl-Antrag Julian Assanges an die Regierung Ecuadors. Die Angriffe stehen jedoch in keinem Zusammenhang zu den von WikiLeaks veröffentlichten Dokumenten zum Überwachungssystem Trapwire: Ich möchte all den Verschwörungstheoretikern da draußen klar machen, dass wir nichts mit der Regierung der USA oder Trapwire zu tun haben. Wir finden es ziemlich amüsant, all diese Twitter-Kommentare von Leuten zu lesen, die uns verdächtigen, die NSA/CIA/FBI oder sogar WikiLeaks selbst zu sein.“ AntiLeaks habe überdies bewiesen, hinter den DDoS-Angriffen zu stehen. Des Weiteren sollen die Angreifer für die Unterbrechung des Internet-Streams während der Rede des ecuadorianischen Präsidenten Rafael Correa zum Asyl-Antrag Assanges verantwortlich sein.

Genaueres und Einzelheiten zur Struktur von AntiLeaks sind bislang jedoch noch nicht bekannt.

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